Kaviar

Die Perle unter den Delikatessen

FFR

Der Kaviar darf sich zu einen der teuersten Viktualien weltweit zählen. Die Feinkostspezialität aus den Eiern des Störs, krönt nicht nur auf vielfältigste Weise die Kreationen der First Class Cuisine. Kaviar ist vor allem ein Gaumenvergnügen der besonderen Art. Schon in der Antike schätzte man die edle Speise. Als „Schwarzes Gold“ tituliert, verkörperte der Kaviar auf den Tafeln der feinen Gesellschaft, Reichtum und Macht. Man verstand es, auch zu jenen Zeiten zu genießen, und seine Gäste mit luxuriösen Delikatessen zu beeindrucken und zu verwöhnen.

Namensherkunft

Kaviar werden die gereinigten und gesalzenen Eier (Rogen) des Störs, eines der ältesten Tiere dieses Planeten, genannt. Er wird bis zu 100 Jahre alt und kann mehrere Meter lang werden. Das seine Eier sehr wohlschmeckend sind, ist den Menschen schon seit langer Zeit bekannt. Ein am Kaspischen Meer beheimateter Volksstamm gehörte wohl zu den ersten Genießern des Störrogens  – Cav-Jar –  „Kuchen der Freude“ wurde dieser genannt. Heute gilt Kaviar weltweit als Delikatesse und ist noch immer der Inbegriff von Luxus. Er wird daher vor allem zu besonderen Gelegenheiten, Hochzeiten, Jubiläen und andere Feierlichkeiten serviert um deren Bedeutung zu unterstreichen. Der Kaviar ist obendrein ein richtiges Naturprodukt. Durch Zugabe von Salz wird er sowohl geschmacklich abgestimmt als auch haltbar gemacht. Hierbei ist die genaue Menge des zugefügten Salzes der Garant für die Entfaltung des vollen Geschmacks. Malossol wird, nur leicht gesalzener, Kaviar genannt.

Die Kaviargewinnung

Der Stör ist in vielen Gebieten vom Aussterben bedroht. Durch Überfischung und Verschmutzung seines Lebensraums ist er in seinem Bestand stark gefährdet. Aus diesem Grund wird Naturkaviar, seit 1988, durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES geschützt. Unser Fine Food Royal verkaufte Kaviar ist, streng kontrollierter Zuchtkaviar. In einem bis zu 45 Meter tiefen Natursee mit einer Größe von mehreren hundert Quadratkilometern leben die Störe ohne größere Einschränkungen durch den Menschen und garantieren das einzigartige Aroma unseres Kaviars. Sie können den Kaviar daher unbesorgt und ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Die verstärkte Nutzung von Zuchtkaviar in den letzten Jahren und die strenge Kontrolle des Kaviars sorgen dafür, dass sich die Störbestände langsam erholen. Unser Kaviar kommt aus einem der weltweiten Topfarmen (23 der besten Restaurants in Paris sind Kunden der gleichen Farm) und wird für Sie direkt in Deutschland frisch verpackt und abgewogen. Durch hohe Qualitätsstandards bei der Verpackung und den kontinuierlichen Kontrollen der staatlichen Behörden können wir unsere außergewöhnliche Qualität auch in Zukunft gewährleisten.

Welche Störsorten für die Kaviargewinnung wichtig sind

Der Stör (lat. Acipenseridae) wird in 17 Gattungen unterteilt von denen hier die Wichtigsten genannt werden:

  • Russischer Stör (Acipenser gueldenstaedtii): Liefert den Ossetra-Kaviar
  • Sibirischer Stör (Acipenser baerii): Liefert den Baerii-Kaviar
  • Beluga Stör (Huso Huso): Liefert den Beluga-Kaviar
  • Sevruga Stör (Acipenser stellatus): Liefert den Sevruga-Kaviar
  • Kaluga Stör (Huso Dauricus): Liefert den Imperial-Kaviar

Der Kaviar der verschiedenen Sorten unterscheidet sich in Korngröße, der Färbung (Spiegel) und natürlich dem Geschmack. Dünnschaliger Kaviar wie der des Beluga Störs zergeht förmlich auf der Zunge. Im Gegensatz dazu weißt der Baerii-Kaviar eine eher knackige Konsistenz auf.

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